Seminare für Führungskräfte

GEBEN UND NEHMEN

» Altruismus ist heute ein großes Wort. Aber Profi-Netzwerker gehen gerne offen damit um. «

– Alexander Wolf

Seminare für Führungskräfte

GEBEN UND NEHMEN

» Altruismus ist heute ein großes Wort. Aber Profi-Netzwerker gehen gerne offen damit um. «

– Alexander Wolf

Sind sie eher geber und Nehmer

1. Networker tendieren zum Geben

25% der Netzwerk-Profis bezeichnen sich als „Geber“, weil sie für Gefälligkeiten und Unterstützungen (fast) nichts zurück erwarten. Immerhin 34% sehen sich gegenüber anderen hauptsächlich (zu 70%) als „Geber“ und nur ab und zu (30%) als „Nehmer“ an. Dieselbe Anzahl, 66% unserer befragten Profis haben sich angewöhnt, Erwartungen an andere deutlich zu kommunizieren, um falschen Eindrücken vorzubeugen und Beziehungen von vornherein transparent zu machen. 35% der Studien-Teilnehmer ziehen sogar regelmäßig Bilanz ihrer Beziehungen und prüfen, ob Geben und Nehmen in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen.

2. Kommunikation als Schlüssel für das richtige Verhältnis

Man darf ruhig um Gefallen bitte, ohne Angst zu haben, einen Kontakt damit zu verschrecken: Nur erstaunliche 9% ziehen schnell Konsequenzen, wenn eine Beziehung unausgewogen ist, was eine große Toleranz professioneller Netzwerker belegt. Entspannte Freigebigkeit: Beruhigens ist, daß nur 5% der Befragten die Strategie bevorzugen, selbst nicht zu viel zu geben, um nicht ausgenutzt zu werden. 66% unserer befragten Profis haben sich angewöhnt, Erwartungen an andere deutlich zu kommunizieren, um falschen Eindrücken vorzubeugen und Beziehungen von vornherein transparent zu machen. 35% der Studien-Teilnehmer ziehen sogar regelmäßig Bilanz ihrer Beziehungen und prüfen, ob Geben und Nehmen in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen.

Wie sorgt man für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen geben und nehmen?

3. Altruismus bringt Nutzen für alle und eine positive Atmosphäre

Wohl fühlen versus Business: Fast die Hälfte aller Befragten will gar keinen direkten wirtschaftlichen Nutzen, sondern sieht uneigennütziges Verhalten als vorteilhaft für das eigene Wohlbefinden in der Gruppe (14%), für die positive Atmosphäre (22%) und den guten Ruf des Netzwerks (13%).

Lediglich eine Minderheit von 5% glaubt, daß durch altruistisches Verhalten in Netzwerken Teilnehmer Ihre jeweiligen Ziele schneller erreichen können. An direkten Nutzen für alle glaubt immerhin ein Viertel der Befragten (25%) als Resultat uneigennützigen Verhaltens des Einzelnen in einer Gruppe.

WECHLE VORTEILE BRINGT ALTRUISTISCHES VERHALTEN IN NETZWERKEN?

*Mehrfachnennung möglich

Direkten nutzen
für alle

0%

Eine Positive
Atmosphäre in
der Gruppe

0%

Eigenes Wohlbefinden

0%

Gutes Image
des Netzwerks

0%

Steigerung des
eigenen Ansehens

0%

Inspiration für alle

0%

Schnellere
Zielereichung

0%

4. Schlechtes Gefühl verleitet Netzwerker zum Bilanz ziehen

Die große Mehrheit (60 %) der Profis zieht erst dann Bilanz in einer Beziehung, wenn ein schlechtes Gefühl aufkommt (35%), irgend etwas stört (9%) oder das Gefühl ausgenutzt zu werden (16%), entsteht. Lediglich 16% überprüfen ihre Beziehungen regelmäßig auf Ausgewogenheit und nur minimale 3%, bzw. 1% bilanzieren tatsächlich nach einem festen Zeitplan (Nach 1 Jahr bzw. 6 Monaten). Interessant: Ca. jeder Zehnte (11%) überprüft die bisherige Bilanz des Geben/Nehmens dann, sobald er selbst etwas von dem anderen möchte. Und fast niemand (1%) bilanziert nach der ersten gegebenen Hilfeleistung. Man kann in Netzwerken also guten Gewissens andere immer um einen Gefallen bitten.

Wann muss man beim Geben und Nehmen Bilanz ziehen?

Haben sie sich schon ausnutzen lassen?

5. Fast jeder Zweite hat sich mehrmals ausnutzen lassen

Knapp die Hälfte aller Profis (46 %) haben sich schon mehrfach ausnutzen lassen. Fast die gleiche Anzahl (43 %) fühlen sich jedoch selten von anderen ausgenutzt. Dies ist insoweit erstaunlich, als die Mehrheit der Befragten anderen immer noch gerne hilft (siehe Tafel 1 dieser Umfrage). Dies deutet darauf hin, dass es zum großen Teil auf das Gefühl ankommt, nicht, ob man tatsächlich ausgenutzt wird. Zum Ausgenutzt werden gehören offensichtlich immer zwei. Wer die richtigen Strategien für sich anwendet, kann freigebig sein, ohne sich ausgenutzt zu fühlen.

6. Leistung und Vertrauen beeinflussen Weiterempfehlungsbereitschaft

Fast drei Viertel der befragten Profis empfehlen andere nur weiter, wenn sie von der Leistung (52 %), bzw. der Qualität (11 %) des zu empfehlenden überzeugt sind. Ca. jeder Dritte (29 %) subsummiert dies unter der Aussage:

„Ich empfehle jemanden weiter, wenn ich ihm vertraue.“ Zusammengefaßt heißt dies: nette Gespräche und regelmäßige Treffen reichen nicht aus, um empfohlen zu werden. Ausschließlich gute Leistungen sind der Schlüssel.

Wann und wie empfehlen Sie jemanden weiter?

Wenn ich von
dessen Leistung
überzeugt bin

0%

Wenn ich dem
anderen vertraue

0%

Wenn ich für
die Qualität
bürgen kann

0%

Wenn er in
meinem Netzwerk ist

0%

Wenn er mir
mir empfohlen
Wurde

0%

Nach Erstkontakt

0%

Sonstiges

0%

1. Warum Menschen Gruppen suchen

Wann es Zeit ist, aus einem Netzwerk auszusteigen? Weshalb haben Netzwerke so ein schlechtes Image? Die Antworten auf diese und mehr Fragen gibt es in unserer ersten Umfrage:

2. Unterschied zwischen Kontakt & Beziehung

Welche Werte sind Ihnen in Beziehungen wichtig? Wie schafft man eine Vertrauensbeziehung? In der zweiten Umfrage gibt es alle Netzwerker-Antworten zum Thema Vertrauen und

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